Ökopunkte -  Was ist das überhaupt?

Die ökologischen Sachverhalte müssen in planerisch verwertbare Größen übersetzt werden (z.B. Ökopunkte).

Um den Zustand einer Fläche vor und nach einem geplanten Eingriff gegenüberzustellen und die notwendigen Kompensationsmaßnahmen zu ermitteln, werden häufig standardisierte Bewertungsverfahren angewandt.

 

Zu diesen gehören auch die sogenannten Biotopwertverfahren. Die Flächen werden dabei sogenannten „Biotoptypen“ zugeordnet und anhand bestimmter Indikatoren bewertet.

Bewertet werden z.B.:

  • Natürlichkeit,
  • Wiederherstellbarkeit, Ersetzbarkeit,
  • Gefährdungsgrad,
  • Entwicklungszustand bzw. -alter,
  • Struktur,
  • Artenvielfalt,
  • Häufigkeit, Repräsentanz.

 

Durch naturschutzfachliche Maßnahmen werden Flächen ökologisch aufgewertet.

 

Durch den Vergleich der Biotopwerte auf der Fläche vor und nach der Maßnahme erhält man das Aufwertungspotenzial als Differenz der Wertsummen, die sog. Ökopunkte.

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